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Geschichte der Rettensteinhütte

Die Geschichte der Familie Mitterhauser lässt sich sehr weit zurückverfolgen. Schon seit 1737 sind unsere Vorfahren ausnahmslos Förster und passionierte Jäger gewesen. Der berühmteste war wohl Karl Mitterhauser ( geb.1854 ), der unter Kaiser Franz Joseph als Förster und Jäger gedient hat. Gott sei Dank hat er sich dazu entschieden seine Memoiren niederzuschreiben, so geraten seine außergewöhnlichen Jagderlebnisse, auch mit seiner Kaiserlichen Hoheit, nicht in Vergessenheit. Seine Memoiren liegen übrigens zur Lektüre in der Hütte auf.

1970 wurde Karl Mitterhauser sen., der bei den Österreichischen Bundesforsten als Förster in Aschau angestellt war, eben diese "Rettensteinhütte", die als Holzknechthütte ausgedient hatte, als Bonus für seine Pionierarbeit im Wegbau und der Erschließung des Spertentals, zum Kauf angeboten.

Eigentlich sollte die "Rettensteinhütte" zu späterem Zeitpunkt komplett abgetragen und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden, doch 1998 haben sich Karl Mitterhauser sen. und jun. entschieden, diese am Ort zu belassen und umfassend zu renovieren.

2002 übernahm Karl Mitterhauser jun., ÖBf Förster von Gerlos, die "Rettensteinhütte" von seinem Vater. Lange Jahre haben wir die Hütte selbst mit unseren Kindern und Freunden in den Ferien und an den Wochenenden genützt.
Nicht zuletzt weil wir so von dem Hüttenleben so begeistert waren, sondern auch weil vieles zu sanieren und reparieren war, haben wir uns entschieden die Hütte für Gäste wochenweise zu öffnen.

Nach einiger Zeit haben wir mit dem Umbau der Hütte begonnen. 
So bekam der Wohnraum eine neue Küche und die Schlafzimmer wurden renoviert. Das Hüttendach bekam beidseitig eine neue Holzschindeleindeckung und damit die Wasserversorgung gewährleistet ist haben wir eine neue Quelle der Österreichischen Bundesforste, am Fuße des Großen Rettensteins gefasst.

Für die Kinder kam dann noch eine Sandmulde, Schaukeln und die Wippe dazu und für die Erwachsenen die Eisgrotte und die Liegefläche.

Im April 2012 entschieden wir uns zur Komfortsteigerung für die Neugestaltung des Hüttenbades. Der Waschtisch wurde aus einem handgeschlagenen Aschauer Marmorblock von der Firma Winkler in Schwaz geschnitten und bearbeitet.

In der gleichen Zeit eröffnete auf der Hintenbachalm das "Kasplatzl" und auf der Rettensteinhütte das "Bachplatzl"

Endlich fanden wir im Spätherbst 2012 eine dauerhafte Lösung für einen urigen Hüttengrill. Der Unterbau ist eine große Steinplatte vom Schöntal und die vermauerten Steine wurden entlang des Rettensteins von der "Stieralpe" bis zur "Tiefsöllalpe" zusammengesucht.

Wir sind natürlich weiterhin bemüht die Hütte den Erfordernissen entsprechend zu adaptieren.